NME5-DL

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Die Niveau-Messeinheit NME5-DL misst den Füllstand von Speichern, Zisternen etc. über den Stromfluss zwischen einem Emitter (Anschluss PG) und bis zu 5 Sonden (P1-P5). Das Gerät ist nur mit Reglern mit x2-Technologie kompatibel.

DL-Buslast 5%






Anschluss

Anschluss: NME5-DL (mit Emitter und 5 Pegelsonden) an UVR16x2

Die Sonden werden im Speicher in aufsteigender Reihenfolge platziert, der Emitter (PG) ist dabei an unterster Position. Die Sonden dürfen einander im Speicher nicht berühren. Alle Sonden sind baugleich – sie unterscheiden sich nur durch Anschluss und Montageposition.
Sobald der Füllstand die Sonde P1 erreicht, sind PG und P1 in Wasser eingetaucht und Strom fließt zwischen den beiden. Durch diese Brücke ist der Füllstand entsprechend erkennbar. Mit steigendem Füllstand sind also mehr Sonden eingetaucht, zwischen denen Strom fließt. Die Sonden sind von DL-Bus und Regler potentialgetrennt.











Pegelsonden

Die Pegelsonden werden ohne Kabel ausgeliefert. Informationen zum Zusammenbau und zur Kabelwahl befinden sich in der Betriebsanleitung.

Sonde NS3
Sonde NS3 (Querschnitt)

Index

Index Einheit Wert
1 Digital Ein/Aus Füllstand erreicht, Sonde P1
2 Digital Ein/Aus Füllstand erreicht, Sonde P2
3 Digital Ein/Aus Füllstand erreicht, Sonde P3
4 Digital Ein/Aus Füllstand erreicht, Sonde P4
5 Digital Ein/Aus Füllstand erreicht, Sonde P5
6 Dimensionslos Stromfluss zw. PG und Sonde P1*
7 Dimensionslos Stromfluss zw. PG und Sonde P2*
8 Dimensionslos Stromfluss zw. PG und Sonde P3*
9 Dimensionslos Stromfluss zw. PG und Sonde P4*
10 Dimensionslos Stromfluss zw. PG und Sonde P5*
11 Dimensionslos Dimensionslose Zahl von 0-31, die binär alle Sondenzustände ausgibt**


* Sonderanwendung: Die Stärke des Stromflusses zwischen PG und den Sonden wird auf den Indizes 6-10 ausgegeben. Diese Zahl ist lediglich eine Interpretation des Stromflusses und wird dimensionslos ausgegeben. 0 bedeutet keinen Stromfluss, ein Kurzschluss entspricht etwa 900. Erst bei einem Wert von mind. 80 schaltet der entsprechende Index (1-5) auf Ein. Mittels einer Vergleichsfunktionen kann die Empfindlichkeit der Sonden also angepasst werden.

** Sonderanwendung: Um alle 5 Sondenzustände mittels einer einzelnen Zahl/einem Index auszuwerten, wird eine Bereichsfunktion im Modus Binärdecoder benötigt. Ein DL-Eingang mit dem Index 11 gibt eine Zahl zwischen 0 und 31 aus, die vom Binärdecoder in eine binäre Zahl mit den Eingangszuständen decodiert wird. Daher muss jener DL-Eingang mit der Eingangsvariable Referenzwert verbunden werden.
Die Schwellen der Funktion müssen von 0-4 definiert werden (A = 0, B = 1, usw.).