Skalierfunktion
Die Skalierfunktion ermöglicht die Umwandlung von analogen Werten auswählbarer Quellen (Sensoren, Funktionen, Netzwerkeingänge, etc.):
- Umwandlung der Funktionsgröße
- Skalierung der Eingangsvariablen = Anpassung des Wertes in einen neuen Bezugsbereich
- Begrenzung der Ausgangsvariablen durch Minimal- und/oder Maximalschwellen
Inhaltsverzeichnis
Visualisierung der Funktion
Skalierung:
0°C → 20%
50°C → 100%
Die Skalierung entspricht dem Beispiel im Punkt Parameter.
Eingangsvariablen
| Freigabe | Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) |
| Ergebnis (Freigabe = Aus) | Analoger Wert für die Ausgangsvariable, wenn die Freigabe AUS ist |
| Eingangsvariable | Analoger Werte für die Anwendung der Skalierung |
| Ergebnis Minimum | Minimalwert der Ausgangsvariablen |
| Ergebnis Maximum | Maximalwert der Ausgangsvariablen |
| Skalierung Eingangswert n | Die Skalierung jedes Eingangs- und Zielwertes kann separat mittels den entsprechenden Eingangsvariablen skaliert werden. Dies überschreibt und blockiert die manuelle Eingabe mittels der Parameter. |
| Skalierung Zielwert n |
- Durch die Minimal- bzw. Maximal-Ausgabeschwellen wird der Wert der Ausgangsvariablen begrenzt, auch wenn die Skalierung einen niedrigeren bzw. höheren Wert ergeben würde. Diese Schwellen treten jedoch nur in Kraft, wenn sie im Parameter Begrenzung aktiviert werden.
- Wird die Skalierfunktion gesperrt (Freigabe = Aus), gibt sie einen Wert aus, der durch „Ergebnis (Freigabe = Aus)“ entweder vom Benutzer festgelegt wird oder von einer eigenen Quelle stammt.
- Der Wert „Ergebnis (Freigabe = Aus)“ wird nicht von den Minimal- bzw. Maximalschwellen begrenzt.
Parameter
| Begrenzung Aktivieren der Eingangsvariablen „Ergebnis Minimum/Maximum“ |
Auswahl: keine, Minimum, Maximum, Min. und Max. Minimum: Es wirkt nur die Minimalbegrenzung „Ergebnis Minimum“ Maximum: Es wirkt nur die Maximalbegrenzung „Ergebnis Maximum“ Min. und Max.: Es wirken beide Begrenzungen. |
| Funktionsgröße Eingang Ausgang |
Festlegung der Funktionsgrößen für die Eingangs- und Ausgangsvariablen. Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Einheit und Nachkommastellen übernommen werden. |
| Skalierung Eingangswert 1 Zielwert 1 Eingangswert 2 Zielwert 2 |
Eingabe der Eingangs- und Zielwerte |
Beispiel:
Damit erhält man einen Prozentwert der einer Temperatur entspricht. Ist also z.B. die Eingangsvariable 25,0 °C, so wird 60,0 % ausgegeben.
Ausgangsvariablen
| Ergebnis | Ausgabe des Ergebnisses der Skalierung, optional Auswahl eines Analogausganges |
| Ergebnis > Minimum | Status EIN, wenn Berechnung der Skalierung oberhalb der Minimalschwelle liegt (gilt nur für: Freigabe der Funktion auf EIN und Begrenzung Min. und Max. oder Minimum) |
| Ergebnis < Maximum | Status EIN, wenn Berechnung der Skalierung unterhalb der Maximalschwelle liegt (gilt nur für: Freigabe der Funktion auf EIN und Begrenzung Min. und Max. oder Maximum) |
Beim Skalieren werden beim Ergebnis die letzten Nachkommastellen abgeschnitten, es wird nicht mathematisch gerundet.
