Analogfunktion

Version vom 29. August 2018, 08:49 Uhr von Scr (Diskussion | Beiträge) (Siehe auch)
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Die Analogfunktion ermittelt den höchsten oder kleinsten Wert ihrer Eingangsvariablen laut Grundschema.

Analogfunktion Grundschema.png
  • Ein Multiplexer wählt aus den Eingangsvariablen eine aus und gibt den Wert als Ausgangsvariable aus.
  • Ein Demultiplexer gibt den Eingangswert auf einen ausgewählten Ausgangswert aus.

Zusätzlich stellt die Funktion auch einfache Rechenoperationen zur Verfügung (Mittelwert, Summe und Filter, Rampe).






Eingangsvariablen

Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS)
Ergebnis (Freigabe = Aus) Analoger Wert für das Ergebnis, wenn die Freigabe AUS ist
Auswahl Multiplexer Analoger dimensionsloser Wert für die Auswahl der Eingangsvariablen (Multiplexer) oder Ausgangsvariablen (Demultiplexer)
Eingangsvariable 1 – (maximal) 10 Analoge Werte für die Berechnung lt. Modus.

Die Anzahl der Eingangsvariablen wird im Parametermenü festgelegt oder durch den Modus vorgegeben.

Wird die Analogfunktion gesperrt (Freigabe = Aus), gibt sie einen Wert aus, der entweder vom Benutzer durch “Ergebnis (Freigabe = Aus)” festgelegt wird oder von einer eigenen Quelle stammt. Somit ist über die Freigabe die Umschaltung zwischen Analogwerten möglich.

Mit Quelle „Benutzer“ an einer Eingangsvariablen kann ein einstellbarer Zahlenwert festgelegt werden.

Es können an den Eingängen auch digitale Signale verarbeitet werden: Ist der Zustand AUS wird für die Berechnung null als Wert dieser Eingangsvariablen herangezogen, ist der Zustand EIN wird der eingestellte Offsetwert aus dem Parametermenü genommen.

Parameter

Miniumum, Maximum, Mittelwert, Summer, Filter

Modus Auswahl: Minimum, Maximum, Mittelwert, Summe und Filter

(Erklärung siehe unten)

Funktionsgröße Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Einheit und Nachkommastellen übernommen werden.
Anzahl Eingänge (wird im Modus "Filter" nicht angezeigt) Eingabe der Anzahl der Eingangsvariablen (maximal 10)
Wert 1-10 (wird nur in den Modi "Minimum" und "Maximum" angezeigt) Auswahl: Variable + Offset, Variable + Offset = Ergebnis?

(Erklärung siehe unten)

Filterzeit (wird nur im Modus "Filter" angezeigt) Eingabe der Mittelwertszeit zur Ermittlung des zeitlichen Mittelwerts aus der Eingangsvariablen.
Offset Ergebnis (Freigabe = Aus) Optionale Eingabe eines Offsetwertes zum Ergebnis bei Freigabe = AUS
Offset 1 - (maximal) 10 Optionale Eingabe von Offsetwerten zu den jeweiligen Eingangsvariablen
Variable (Freigabe = Aus) Anzeige der Eingangsvariablen (Freigabe = Aus) + Offsetwert
Wert 1 - (max.) 10 Anzeige der Eingangsvariablen + Offsetwerte

Die Funktion erzeugt über den Modus aus den Eingangvariablen (+ Offset-Werte) folgendes Ergebnis als Ausgangsvariable:

  • Minimum: Ausgabe des kleinsten Wertes der Eingangsvariablen.
  • Maximum: Ausgabe des größten Wertes der Eingangsvariablen.
  • Mittelwert: Die Ausgangsvariable ist der mathematische Mittelwert (Durchschnitt) aller Eingangsvariablen. So lässt sich aus mehreren Messwerten ein Durchschnitt errechnen.
  • Summe: Die Ausgangsvariable wird nach folgender Formel aus der Summe der Eingangsvariablen E(1-10) gebildet:

Summe = E1 - E2 + E3 - E4 + E5 - E6 + E7 – E8 + E9 – E10.

Es wird also abwechselnd subtrahiert und addiert. Beispiel: Aus den zwei Zahlen E1 + E3 entsteht eine einfache Addition, indem die Eingangsvariable E2 auf Benutzer gestellt und für E2 Null eingegeben wird.

  • Filter: Die Ausgangsvariable ist der zeitliche Mittelwert der Eingangsvariablen. Die Mittelwertzeit ist einstellbar. Wird die Freigabe aus- und wieder eingeschaltet, so beginnt die Mittelwertbildung mit der Eingangsvariablen „Ergebnis (Freigabe = Aus)“.

Wert 1- 10: Bei Auswahl Variable + Offset wird in den Ausgangsvariablen „Wert 1 – 10“ der jeweilige Wert der Eingangsvariablen + Offset angezeigt. Bei Auswahl Variable + Offset = Ergebnis? wird in diesen Ausgangsvariablen ein Digitalzustand EIN oder AUS angezeigt, wobei je nach Modus (Maximum / Minimum) der höchste bzw. niedrigste Wert mit EIN und die anderen Werte mit AUS angezeigt werden.

Multiplexer

Modus Multiplexer
Funktionsgröße Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Einheit und Nachkommastellen übernommen werden.
Anzahl Eingänge Eingabe der Anzahl der Eingangsvariablen (maximal 10)
Offset Ergebnis (Freigabe = Aus) Optionale Eingabe eines Offsetwerts zum Ergebnis bei Freigabe = Aus
Offset Auswahl Multiplexer Optionale Eingabe eines Offsetwerts zum Wert der Eingangsvariablen „Auswahl Multiplexer“
Offset 1 - (maximal) 10 Optionale Eingabe von Offsetwerten zu den jeweiligen Eingangsvariablen
Variable (Freigabe = Aus) Anzeige der Eingangsvariablen (Freigabe = Aus) + Offsetwert
Wert 1 - (max.) 10 Anzeige der Eingangsvariablen + Offsetwerte

Ausgangsvariablen

Minimum, Maximum, Mittelwert, Summe, Filter

Ergebnis Ausgabe des Ergebnisses der Berechnung, optional Auswahl eines Analogausganges
Wert 1-10 Anzeige der Werte der Eingangsvariablen + Offset oder Anzeige EIN bzw. AUS (nur in den Modi „Minimum“ und „Maximum“). Nicht definierte Eingangsvariable werden mit 0 °C bzw. AUS angezeigt.

Multiplexer

Ergebnis Ausgabe des Ergebnisses der Multiplexerfunktion, optional Auswahl eines Analogausganges
Wert 1-10 Anzeige der Werte der Eingangsvariablen + Offset

Die Multiplexer-Funktion wählt auf Grund der Variablen „Auswahl Multiplexer“ (+ Offsetwert) aus den Eingangsvariablen (+ Offset-Werte) die Ausgangsvariable aus. Beispiel:

Anzahl der Eingangsvariablen = 4

Eingangsvariable 1 = 10°C

Eingangsvariable 2 = 20°C

Eingangsvariable 3 = 30°C

Eingangsvariable 4 = 40°C

Auswahl Multiplexer = 3

keine Offsetwerte

Ergebnis = 30°C (= Eingangsvariable 3)

Ist der Wert der Variablen „Auswahl Multiplexer“ (+ Offsetwert) null oder negativ, wird der Wert der Eingangsvariablen 1 ausgegeben. Ist der Wert der Variablen „Auswahl Multiplexer“ (+ Offsetwert) größer als die Anzahl der Eingangsvariablen, wir der Wert der Eingangsvariablen mit der höchsten Ordnungszahl ausgegeben.

Siehe auch