Anforderung Kühlung (Funktion): Unterschied zwischen den Versionen

(table border colors)
(Siehe auch)
 
Zeile 94: Zeile 94:
 
Ist nur ein Anforderungssensor vorhanden, dann wird die Ausgangsvariable T.Aus. < T.Aus. Soll über die Schwelle T.Anf. Soll + Diff. Aus geschaltet.
 
Ist nur ein Anforderungssensor vorhanden, dann wird die Ausgangsvariable T.Aus. < T.Aus. Soll über die Schwelle T.Anf. Soll + Diff. Aus geschaltet.
 
Ist kein Erzeugersensor vorhanden, ist die Ausgangsvariable T.Erz. > T.Erz. Min immer auf Status EIN.
 
Ist kein Erzeugersensor vorhanden, ist die Ausgangsvariable T.Erz. > T.Erz. Min immer auf Status EIN.
 +
 +
== Siehe auch ==
 +
* [[:Kategorie:Funktionen|Liste aller x2-Funktionen]]
 +
* [[Anforderung Heizung (Funktion)]]
 +
* [[Anforderung Warmwasser (Funktion)]]

Aktuelle Version vom 29. August 2018, 09:48 Uhr

Anforderung Kühlung Grundschema.png

Die Funktion Anforderung Heizung aktiviert eine Anforderung, wenn die Anforderungstemperatur T.Anf. über die “Solltemperatur Anforderung” steigt und abschalten, wenn die Abschalttemperatur T.Aus. unter die “Solltemperatur Abschaltung” fällt.
Bei Weglassen des Sensors T.Aus. erfolgt sowohl die Anforderung als auch die Abschaltung über den Sensor T.Anf.
Optional kann eine Mindesttemperatur des Erzeugers A vorgegeben werden.

Eingangsvariablen

Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS)
Anforderungstemp. Analoges Eingangssignal der Anforderungstemperatur
Abschalttemperatur Analoges Eingangssignal der Abschalttemperatur
Solltemperatur Anforderung Analoger Wert für die Anforderungs-Solltemperatur
Solltemperatur Abschaltung Analoger Wert für die Abschalt-Solltemperatur
Erzeugertemperatur Analoges Eingangssignal der Erzeugertemperatur
Mindesttemp. Erzeuger Analoger Wert für die Erzeuger-Minimaltemperatur

Sollen die Solltemperaturen für Anforderung, Abschaltung und Mindesttemperatur Erzeuger Einstellwerte (fixe Thermostatschwellen) sein, wird als “Quelle” Benutzer angegeben und der gewünschte Wert festgelegt.

Parameter

Anforderungstemperatur

T.Anf. Soll Anzeige: Einschaltschwelle am Sensor T.Anf.
Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Anf. Soll
Diff. Aus Abschaltdifferenz zu T.Anf. Soll (nur eingeblendet, wenn Sensor T.Aus. nicht definiert ist)

Abschalttemperatur

Nur eingeblendet, wenn Sensor T.Aus definiert ist.

T.Aus. Soll Anzeige: Abschaltschwelle am Sensor T.Aus.
Diff. Aus Abschaltdifferenz zu T.Aus. Soll

Sockeltemperatur

T.Anf. Max Kühlanforderung, wenn der Sensor T.Anf. über diesen Wert steigt (nur wirksam, wenn T.Anf. Soll < +50°C)

Erzeugertemperatur

Nur eingeblendet, wenn Sensor T.Erz. definiert ist.

T.Erz. Min Anzeige: Grenzwert für die minimale Erzeugertemperatur
Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Erz. Min
Diff. Aus Ausschaltdifferenz zu T.Erz. Min

Mindestlaufzeit

Erzeuger Eingabe der Mindest-Einschaltzeit

Das Verfahren, über einen Sensor einschalten und über einen anderen ausschalten, wird “Halteschaltung” genannt.
Einschaltschwelle = Solltemperatur Anforderung + Diff. Ein am Sensor T.Anf.
Abschaltschwelle = Solltemperatur Abschaltung + Diff. Aus am Sensor T.Aus.

Für eine Schaltfunktion mit getrennten Ein- und Abschaltschwellen auf nur einem Sensor ist die Eingangsvariable “Abschalttemperatur” auf unbenutzt zu stellen. Somit erhält die “Solltemperatur Anforderung” neben dem Schwellwert eine Ein- und Ausschaltdifferenz:
Einschaltschwelle = Solltemperatur Anforderung + Diff. Ein
Abschaltschwelle = Solltemperatur Anforderung + Diff. Aus

Über die “Sockeltemperatur” T.Anf. Max ist die Vorgabe einer Maximaltemperatur möglich. Wenn die Anforderungs- oder die Abschalt-Solltemperatur über diesem Wert liegt, gilt die Sockeltemperatur als Schwellwert.
Die Sockeltemperatur ist nur wirksam, wenn der zutreffende Sollwert < 50°C ist.

Sinkt die Erzeugertemperatur unter den Wert T.Erz. Min + Diff. Aus, wird die Anforderung nicht zugelassen bzw. ausgeschaltet, auch wenn die Mindestlaufzeit noch nicht abgelaufen ist.
Erst nach dem Steigen der Temperatur über T.Erz. Min + Diff. Ein wird die Anforderung wieder freigegeben und der Mindestlaufzeitzähler neu gestartet.

Ausgangsvariablen

Anforderung Status Anforderung EIN/AUS, Auswahl des Ausgangs
T.Anf. > T.Anf. Soll Status EIN, wenn die Anforderungstemperatur T.Anf. höher als die Solltemperatur T.Anf. Soll + Diff. Ein ist
T.Aus. > T.Aus. Soll Status EIN, wenn die Abschalttemperatur T.Aus. höher als die Solltemperatur T.Aus. Soll + Diff. Aus ist
Sockeltemperatur wirksam Status EIN, wenn der Sollwert Anforderung über die Sockeltemperatur T.Anf. Max steigt, unabhängig vom Status der Anforderung
Mindestlaufzeitzähler Anzeige der Restlaufzeit für die Mindestlaufzeit in Sekunden
T.Erz. > T.Erz. Min Status AUS, solange die Abschaltung über die Erzeugertemperatur wirksam ist

Ist nur ein Anforderungssensor vorhanden, dann wird die Ausgangsvariable T.Aus. < T.Aus. Soll über die Schwelle T.Anf. Soll + Diff. Aus geschaltet. Ist kein Erzeugersensor vorhanden, ist die Ausgangsvariable T.Erz. > T.Erz. Min immer auf Status EIN.

Siehe auch