FRISTAR2

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Vergleich beider Auführungen

Die Frischwasserstation FRISTAR2 ist für den Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern konzipiert. Ein eigens entwickeltes Regelverfahren garantiert eine exakte und rasche Regelung der Wassertemperatur, auch bei wechselnden Zapfmengen.

Für detaillierte Informationen wie Montage, Inbetriebnahme und Programmierung, sowie weitere Einsatzgebiete, konsultieren Sie bitte die Betriebsanleitungen:

Für Systeme mit geringeren Vorlauftemperaturen bietet die FRISTAR2-WP einen Wärmetauscher mit doppelter thermischer Länge. Somit erreicht die FRISTAR2WP im Vergleich zur gewöhnlichen FIRSTAR2 bei halbem Temperaturunderschied zwischen Speichervorlauf und Warmwasser-Austritt bereits die spezifierte Zapfleistung von 30 l/min.

Funktionsweise

In der Frischwasserstation FRISTAR 2 wird das Trinkwasser im Durchflussprinzip energiesparend und hygienisch erwärmt.
Wird Wasser gezapft, fördert die Pumpe im Primärkreis Speicherwasser aus einem Pufferspeicher durch den Plattenwärmetauscher.
Auf der Sekundärseite des Wärmetauschers wird das durchströmende Trinkwasser auf die eingestellte Solltemperatur aufgeheizt. Das abgekühlte Speicherwasser wird in den unteren Bereich des Pufferspeichers zurückgeführt.

Regler

Der eingebaute Regler der Frischwasserstation regelt die Drehzahl der Primärkreispumpe. Geregelt wird aufgrund der Messwerte des Volumenstroms in der Kaltwasserleitung und der Temperaturen in der Warmwasserleitung.
Am Regler selbst finden Sie zwei LEDs, eine für den Status des Reglers und eine für den Status der Pumpe. Zusätzlich finden Sie einen Schalter für die Umschaltung zwischen Hand- und Automatikbetrieb der Pumpe, sowie ein Drehrad zur Anpassung der Temperatur. Jene Temperatur kann auch von einem frei programmierbaren Regler über den DL-Bus vorgegeben werden.
Der Regler hat einen integrierten Wärmemengenzähler dessen Werte über den DL-Bus ausgegeben werden.

Kaskade

Die FRISTAR2 ist für eine maximale Wasserentnahme von 30 l/min ausgelegt. Bei größerem Bedarf können mehrere Frischwasserstationen in Kaskade geschaltet werden. Die erste Station in der Leitung wird gewöhnlich, direkt durchflossen, und weitere Stationen werden bei Bedarf durch Sperrventile zugeschaltet. Jene Schaltung der weiteren Stationen muss von einem Regler übernommen werden. Frei programmierbare Regler wie die UVR16x2 und das RSM610, aber auch die UVR65 können diese Aufgabe übernommen.

Sperrventile A1-A3

In den Betriebsanleitungen der Frischwasserstationen finden Sie Hydraulikschemen und weitere Informationen zu dieser und anderen Einsatzgebieten.

Siehe auch