Ladepumpenfunktion: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Funktion '''Ladepumpe''' schaltet eine Ladepumpe A ein, wenn die Zubringertemperatur T.Zub über der Mindesttemperatur und um eine Differenz höher als die Referenztemperatur T.Ref ist. Zusätzlich darf T.Ref noch nicht seine Maximalbegrenzung erreicht haben.
 
Die Funktion '''Ladepumpe''' schaltet eine Ladepumpe A ein, wenn die Zubringertemperatur T.Zub über der Mindesttemperatur und um eine Differenz höher als die Referenztemperatur T.Ref ist. Zusätzlich darf T.Ref noch nicht seine Maximalbegrenzung erreicht haben.
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|style="border:1px solid #4472C4"| T.Zub > T.Ref ||style="border:1px solid #4472C4"| Status EIN, wenn Zubringertemperatur höher als Referenztemperatur + Diff. Ein/Diff. Aus
 
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Aktuelle Version vom 29. August 2018, 10:29 Uhr

Grundschema der Ladepumpenfunktion

Die Funktion Ladepumpe schaltet eine Ladepumpe A ein, wenn die Zubringertemperatur T.Zub über der Mindesttemperatur und um eine Differenz höher als die Referenztemperatur T.Ref ist. Zusätzlich darf T.Ref noch nicht seine Maximalbegrenzung erreicht haben.


Eingangsvariablen

Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS)
Zubringertemperatur Analoges Eingangssignal der Zubringertemperatur
Referenztemperatur Analoges Eingangssignal der Referenztemperatur
Mindesttemp. Zubringer Analoger Wert für die Mindesttemperatur am Zubringer (z.B. Kessel)
Maximaltemp. Referenz Analoger Wert für die Maximal-Referenztemperatur (z.B. Speicher)

Meistens werden die Mindesttemperatur am Zubringer und die Maximal-Referenztemperatur durch den Benutzer festgelegt. Um ein Höchstmaß an Verknüpfungsfreiheit zu erhalten, wurden beide Schwellen als Eingangsvariable definiert.
Beispiel: Verknüpfung mit der Brenneranforderung zur Warmwasserbereitung. Die Funktion Anforderung Warmwasser stellt als Ausgangsvariable die effektive Solltemperatur des Speichers zur Verfügung. Dadurch kann die Solltemperatur zugleich als Maximaltemperatur für die Ladepumpenfunktion herangezogen werden.

Parameter

Zubringertemperatur

T.Zub. Min Anzeige: Einschaltschwelle am Sensor T.Zub („Energiezubringer“)
Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Zub. Min
Diff. Aus Ausschaltdifferenz zu T.Zub. Min

Referenztemperatur

T.Ref. Max Anzeige: Ausschaltschwelle (Speicherbegrenzung)
Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Ref. Max
Diff. Aus Ausschaltdifferenz zu T.Ref. Max

Differenz Zub.-Ref.

Diff. Ein Einschaltdifferenz Zubringer - Referenz
Diff. Aus Ausschaltdifferenz Zubringer - Referenz

Beide Thermostatschwellen besitzen keine Hysterese, sondern eine Ein- und Ausschaltdifferenz zum einstellbaren Schwellwert.
Beispiel:

T.Zub. Min = 60°C
Diff. Ein = 5.0 K
Diff. Aus = 1.0 K

→ Überschreitet die Temperatur T.Zub 65°C (= 60°C + 5 K) wird der Ausgang aktiv, während beim Unterschreiten von 61°C (= 60°C + 1 K) abgeschaltet wird.
Bei der minimalen Zubringertemperatur T.Zub. Min muss Diff. Ein immer größer als Diff. Aus sein, während bei der maximalen Referenztemperatur T.Ref. Max immer Diff. Ein kleiner als Diff. Aus sein muss.

Ausgangsvariablen

Ladepumpe Status Ladepumpe EIN/AUS, Auswahl des Ausgangs
T.Zub > T.Zub. Min Status EIN, wenn Zubringertemperatur höher als Minimalschwelle
T.Ref < T.Ref. Max Status EIN, wenn Referenztemperatur niedriger als Maximalschwelle
T.Zub > T.Ref Status EIN, wenn Zubringertemperatur höher als Referenztemperatur + Diff. Ein/Diff. Aus

Siehe auch