TDI5-DL

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TDI5-DL

Der TDI5-DL (Temperature and Digital Input) übersetzt bis zu fünf Signale für die Datenleitung (DLBus), diese können entweder ein Digitalsignal (Ein/Aus) oder der Messwert eines PT1000-Sensors sein. Digitalsignale müssen potentialfrei sein. Achtung: Wegen der Trägheit des DL-Busses ist dieses Modul nicht für zeitkritische Verwendungen geeignet (z.B. Digitaleingänge als Taster).
Der TDI5-DL hat eine DL-Buslast von 30%.






Elektrischer Anschluss

Beispiel: Verbindung mit einem Regler UVR16x2

Terminal diagram tdi5.png

Die Grundlagen der DL-Busverkabelung sind zu beachten. Die Polung der Datenleitung ist vertauschbar.

Index

Der TDI5-DL gibt Werte über 11 Indizes auf die Datenleitung weiter. Diese entsprechen den Eingangszuständen.

Index Einheit Quelle/Wert
1-5 EIN/AUS Externers Signal Eingänge 1-5
6-10 Temperatur °C PT1000-Sensor Eingänge 1-5
11-12 nicht verwendet
13 Dimensionslos Dimensionslose Zahl von 0-31, die alle Eingangszustände binär ausgibt. Siehe Kapitel „Binärdecoder“.
14 Dimensionslos Seriennummer des Moduls
15 Dimensionslos Softwareversion (ohne Komma)

Programmierung in TAPPS2

Beim folgenden Beispiel wird die werkseingestellte DL-Busadresse von 1 verwendet.

Programming1.png

Die wichtigsten Einstellungen befinden sich im Punkt Allgemein. Soll ein Digitaleingang (Ein/Aus) ausgelesen werden (Index 1-5) muss der Typ auf Digital gestellt werden, sonst auf Analog. Weiters sind die am TDI5-DL eingestellte DL-Busadresse (werksseitig 1) anzugeben, sowie der Index des gewünschten Eingangs.

Mit der Messgröße auf Automatisch sind keine weiteren Einstellungen unter Einheit mehr notwendig.

Die Tabelle unter Index gibt Auskunft darüber, welcher Index welchem Eingangsstatus zugehört.

Binärdecoder

Um die Zustände der 5 Digitaleingänge mittels einem einzelnen Index auszuwerten, wird eine Bereichsfunktion im Modus Binärdecoder benötigt.

Programming2.png

Der DL-Eingang mit dem Index 13 gibt eine Zahl zwischen 0 und 31 aus, die vom Binärdecoder in eine binäre Zahl mit den Eingangszuständen decodiert wird. Daher muss jener DL-Eingang (wie in der Grafik) mit der Eingangsvariable Referenzwert verbunden werden.
Die Einstellungen bzgl. der Schwellen sind unbedingt laut untenstehender Grafik zu treffen.

Programming2-1.png

5 Schwellen, durchgehend von 0 bis 4 definiert, geben den decodierten Wert richtig weiter.
Der Binärdecoder gibt somit über die Ausgangsvariable Status A-B den Zustand von Eingang 1 aus, über Ausgangsvariable Status B-C den Zustand von Eingang 2 usw. Die weitere Verwendung dieser Variablen obliegt dem Anwender.