Volumenstromsensor FTS: Unterschied zwischen den Versionen

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Der elektronische Volumenstromsensor FTS basiert auf dem Prinzipder Karman‘schen Wirbelstraße. Ein in der Strömung stehender Staukörper erzeugt Wirbel. Diese werden durch ein piezoelektrisches Paddel detektiert und durch die integrierte Elektronik ausgewertet. Ein Mikroprozessor wandelt die analogen Messwerte in ein für den DL-Bus geeignetes serielles Digitalsignal um.<br>
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Der elektronische Volumenstromsensor FTS basiert auf dem Prinzip der Karman‘schen Wirbelstraße. Ein in der Strömung stehender Staukörper erzeugt Wirbel. Diese werden durch ein piezoelektrisches Paddel detektiert und durch die integrierte Elektronik ausgewertet. Ein Mikroprozessor wandelt die analogen Messwerte in ein für den [[DL-Bus]] geeignetes serielles Digitalsignal um.<br>
 
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* Trinkwasser Zulassungen: KTW und DVGW Arbeitsblatt W270, WRAS
 
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* '''Nicht''' geeignet für Frischwasserstationen, da der DL-Bus die Signale zu langsam an den Regler übermittelt
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Der abgebildete Adapter versorgt sich aus dem DL-Bus (Datenleitung) mit Energie und gibt auf Anfrage des Reglers den entsprechenden Messwert zurück. Der Eingang „Temperatur T2“ an der Adapterplatine erlaubt das zusätzliche Erfassen einer externen Temperatur. Dies ist ausschließlich für Sensoren der Typen PT1000 möglich.  
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Der abgebildete Adapter versorgt sich aus dem [[DL-Bus]] (Datenleitung) mit Energie und gibt auf Anfrage des Reglers den entsprechenden Messwert zurück. Der Eingang „Temperatur T2“ an der Adapterplatine erlaubt das zusätzliche Erfassen einer externen Temperatur. Dies ist ausschließlich für Sensoren der Typen PT1000 möglich.  
 
Die Anfrage setzt sich aus Adresse des Sensors (Adapterplatine) und Index eines dort erfassten Messwertes zusammen.
 
Die Anfrage setzt sich aus Adresse des Sensors (Adapterplatine) und Index eines dort erfassten Messwertes zusammen.
Die Adresse wird mit den Dip-Schaltern eingestellt. Diese befinden sich auf der Unterseite der Platine. Im Auslieferungszustand ist die Adresse auf 1 eingestellt (Werkseinstellung). So lange keine weiteren Sensoren am DL-Bus liegen, ist auch keine Änderung der Adresse erforderlich.
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Die wirksame Adresse ergibt sich aus Adresse 1 (= Werkseinstellung) und der Summe aller Dip-Schalter auf ON.
 
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* [https://www.ta.co.at/download/datei/16101619-manual-fts-dl-v60-platine-mit-dip-schalter-de/ Betriebsanleitung]
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* [https://www.ta.co.at/download/datei/12231144-manual-fts14-240-dl/ Betriebsanleitung FTS14-240DL]

Aktuelle Version vom 17. Februar 2020, 09:20 Uhr

FTS-DL

Der elektronische Volumenstromsensor FTS basiert auf dem Prinzip der Karman‘schen Wirbelstraße. Ein in der Strömung stehender Staukörper erzeugt Wirbel. Diese werden durch ein piezoelektrisches Paddel detektiert und durch die integrierte Elektronik ausgewertet. Ein Mikroprozessor wandelt die analogen Messwerte in ein für den DL-Bus geeignetes serielles Digitalsignal um.

Eigenschaften

Der Sensor besitzt folgende Eigenschaften:

  • Erfassung von Durchflussmengen zwischen 2 und 150 Liter pro Minute (je nach Ausführung)
  • Erfassung der Mediumtemperatur von -40 bis +125°C durch einen PT1000-Sensor
  • Ausgabe der Messwerte über den DL-Bus
  • Erfassung einer zweiten Temperatur (PT1000)
  • Anschlussmöglichkeit für den Drucksensor PRS0-6 (0 - 6 bar)
  • Keine bewegten Teile im Strömungskanal
  • Adapterplatine zum bequemen Anschluss an gebräuchliche Kabelquerschnitte
  • Beliebige Einbaulage
  • Messprinzip unempfindlich gegen Verschmutzung und Medium- Eigenschaften
  • Trinkwasser Zulassungen: KTW und DVGW Arbeitsblatt W270, WRAS
  • Nicht geeignet für Frischwasserstationen, da der DL-Bus die Signale zu langsam an den Regler übermittelt

Montage

Die Flussrichtung ist unbedingt zu beachten (am Sensor durch einen Pfeil gekennzeichnet). Die Einbaulage ist beliebig. Folgende Anweisungen müssen für ein korrektes Funktionieren des Sensors beachtet werden:

  • Der Rohrinnendurchmesser sollte nie kleiner als der Innendurchmesser des Messrohres (DN ....) sein.
  • Mehrere Krümmer, die nicht in der gleichen Ebene liegen, sind unmittelbar vor dem Einlauf, zu vermeiden (Drall).
FTS-DL Montage.png

Durch das Herausziehen der Rastclips können die Messingteile abgezogen werden. Beim erneuten Einstecken der Verschraubungen in den Sensorteil empfiehlt es sich, die Dichtungsringe zum Verbessern der Gleitfähigkeit mit etwas Seife zu benetzen.

Elektrischer Anschluss

Die jeweilige Polung der Anschlüsse („Masse“) ist vertauschbar und muss nicht beachtet werden.

Der abgebildete Adapter versorgt sich aus dem DL-Bus (Datenleitung) mit Energie und gibt auf Anfrage des Reglers den entsprechenden Messwert zurück. Der Eingang „Temperatur T2“ an der Adapterplatine erlaubt das zusätzliche Erfassen einer externen Temperatur. Dies ist ausschließlich für Sensoren der Typen PT1000 möglich. Die Anfrage setzt sich aus Adresse des Sensors (Adapterplatine) und Index eines dort erfassten Messwertes zusammen. Die Adresse wird mit den Dip-Schaltern eingestellt. Diese befinden sich auf der Unterseite der Platine. Im Auslieferungszustand ist die Adresse auf 1 eingestellt (Werkseinstellung). So lange keine weiteren Sensoren am DL-Bus liegen, ist auch keine Änderung der Adresse erforderlich. Die wirksame Adresse ergibt sich aus Adresse 1 (= Werkseinstellung) und der Summe aller Dip-Schalter auf ON.

Index

Der Index der jeweiligen Messwerte ist fix vorgegeben:

Index Messwert Sensortyp
1 Volumenstrom [1l/h] FTS 4-50 DL (DN 15)
2 Temperatur [0,1°C] FTS ... DL
3 Temperatur 2 [0,1°C] PT1000
4 Druck [0,01 bar] FTS ... DL
+Drucksensor PRS0-6
5 Druck [0,01 bar] FTS ... DL
+Drucksensor PRS0-4
6 Volumenstrom [1l/h] FTS 2-32 DL (DN 10)
7 Volumenstrom [1l/h] FTS 5-85 DL (DN 20)
8 Volumenstrom [1l/h] FTS 9-150 DL (DN 25)

Technische Daten

Sensor Messbereich Länge über alles Anschlussgewinde Rohrdurchmesser
FTS 2-32 DL 2 … 32 l/min 118 mm G ½“ DN 10
FTS 4-50 DL 4 … 50 l/min 130 mm G ¾" DN 15
FTS 5-85 DL 5 … 85 l/min 151 mm G ¾“ DN 20
FTS 9-150 DL 9 … 150 l/min 120 mm G 1 ¼“ DN 25
Daten FTS 2-32DL FTS 4-50DL FTS 5-85DL FTS 9-150DL
Durchfluss Genauigkeit
bei <50% FS
< 1% FS (FS = vom Endwert)
Genauigkeit
bei >50% FS
< 2% vom Messwert
Temperatur Messbereich -40 … +125 °C
Genauigkeit ± 0.3 K ± 0,005*T
Buslast (DL-Bus) ohne Drucksensor 25%
mit Drucksensor 30%
Einsatztemperaturbereich -40°C … +125°C (kurzfristig +140°C)
Zu beachten: Bei niedrigen Mediumtemperaturen muss eine
Betauung der Sensorplatine verhindert werden.
Druckverlust [Pa]
(100.000 Pa = 1 bar)
0,25 * Q²
(Q = Durchfluss [l/min])
Berstdruck >18 bar bei +40°C
Gehäusematerial Grivory 40% GF
Trinkwasserzulassung KTW / W270, WRAS

Druckverlustkennlinie

FTS-DL Druckverlustkennlinie.png

Siehe auch