Wartungsfunktion: Unterschied zwischen den Versionen

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*Die Funktion stellt als Ausgangsvariable die Erzeugerleistung zur Verfügung. Die Ausgabe der Erzeugerleistung aus der Wartungsfunktion wirkt dominant. Daher wird während der Wartungsarbeiten am Analogausgang kein anderes Analogsignal (z.B. von der Anforderung Warmwasser) erlaubt. Digitalsignale auf den Analogausgang werden jedoch von der Wartungsfunktion nicht überschrieben.<br>
 
*Die Funktion stellt als Ausgangsvariable die Erzeugerleistung zur Verfügung. Die Ausgabe der Erzeugerleistung aus der Wartungsfunktion wirkt dominant. Daher wird während der Wartungsarbeiten am Analogausgang kein anderes Analogsignal (z.B. von der Anforderung Warmwasser) erlaubt. Digitalsignale auf den Analogausgang werden jedoch von der Wartungsfunktion nicht überschrieben.<br>
 
**<nowiki>Skalierung des Analogausgangs: 0 = 0,00V / 1000 = 10,00V</nowiki>
 
**<nowiki>Skalierung des Analogausgangs: 0 = 0,00V / 1000 = 10,00V</nowiki>
*Nach dem Abschalten der Erzeugeranforderung (Funktion gestoppt) bleiben die beteiligten Heizkreise noch für drei Minuten im „Sonderbetrieb / Wartung“ aktiv, um dem Kessel die Restwärme zu entziehen. Erst danach geht der Heizkreis wieder in den vorherigen Be-triebsmodus.
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*Nach dem Abschalten der Erzeugeranforderung (Funktion gestoppt) bleiben die beteiligten Heizkreise noch für drei Minuten im „Sonderbetrieb / Wartung“ aktiv, um dem Kessel die Restwärme zu entziehen. Erst danach geht der Heizkreis wieder in den vorherigen Betriebsmodus.
  
 
== Ausgangsvariablen ==
 
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Aktuelle Version vom 29. August 2018, 10:39 Uhr

Die Wartungsfunktion dient als Servicefunktion für den Schornsteinfeger bzw. als einfache Brennerschaltung zur Abgasmessung. Dabei wird nach dem Start der Brenner mit der vorgegebenen Leistung für eine angegebene Zeit eingeschaltet.
Für die Wärmeabfuhr werden die in den Parametern bestimmten Heizkreise mit maximal erlaubter Vorlauftemperatur (Untermenü „Heizkurve“: T.Vorlauf Max) aktiviert. Die Ausgänge für die Heizkreise müssen daher nicht extra in den Ausgangsvariabeln festgelegt werden. Die Vorlaufsolltemperatur dieser Heizkreise wird während der aktiven Wartungsfunktion mit 5°C und die effektive Raumsolltemperatur mit 25°C angezeigt. Die Heizkreis-Ausgangsvariable Betriebsstufe zeigt „Sonderbetrieb (0)“, die Betriebsart zeigt „Wartung (10)“.
Über einen “externen Schalter” oder einen „externen Taster“ kann die Wartungsfunktion über einen extern montierten Schalter bzw. Taster (= digitaler Eingang) oder über einen Digitalausgang einer anderen Funktion aktiviert werden.
Die Wartungsfunktion kann auch manuell aus dem Parametermenü gestartet werden.

Eingangsvariablen

Externer Schalter Digitales Eingangssignal EIN/AUS für die Aktivierung der Funktion
Externer Taster Digitales Impuls-Eingangssignal für die Aktivierung der Funktion
  • Externer Schalter: Die Funktion ist aktiv, solange der Schalter auf EIN steht, unabhängig von der eingestellten Gesamtlaufzeit.
  • Externer Taster: Ein einmaliger EIN-Impuls (z.B. eines Tasters) aktiviert die Funktion für die gewählte Gesamtlaufzeit. Ein darauffolgender EIN-Impuls während der Laufzeit deaktiviert sie wieder (vorzeitiges Beenden).

Parameter

Anzahl beteiligter Funktionen Angabe der Anzahl der beteiligten Heizkreisfunktionen
Beteiligte Funktion
Anzeige der Heizkreise
Untermenü: Auswahl der Heizkreisfunktionen, die durch die Wartungsfunktion aktiviert werden sollen.
Gesamtlaufzeit Laufzeit der Funktion bei Aktivierung über den externen Taster oder aus dem Funktionsstatus
Erzeugerleistung Festlegung der Erzeugerleistung in % mit 1 Nachkommastelle während der Wartungsfunktion
Funktion starten
oder
Funktion stoppen
Manuelles Starten oder Stoppen der Wartungsfunktion
  • Die Funktion stellt als Ausgangsvariable die Erzeugerleistung zur Verfügung. Die Ausgabe der Erzeugerleistung aus der Wartungsfunktion wirkt dominant. Daher wird während der Wartungsarbeiten am Analogausgang kein anderes Analogsignal (z.B. von der Anforderung Warmwasser) erlaubt. Digitalsignale auf den Analogausgang werden jedoch von der Wartungsfunktion nicht überschrieben.
    • Skalierung des Analogausgangs: 0 = 0,00V / 1000 = 10,00V
  • Nach dem Abschalten der Erzeugeranforderung (Funktion gestoppt) bleiben die beteiligten Heizkreise noch für drei Minuten im „Sonderbetrieb / Wartung“ aktiv, um dem Kessel die Restwärme zu entziehen. Erst danach geht der Heizkreis wieder in den vorherigen Betriebsmodus.

Ausgangsvariablen

Anforderung Erzeuger Status der Anforderung EIN/AUS, Auswahl des Ausgangs
Erzeugerleistung Anzeige des aktuellen Ausgabewertes, Auswahl des Analogausganges
Laufzeitzähler Anzeige der ablaufenden Aktivierungszeit der Wartungsfunktion (Anzeige bleibt 0 bei Start über den externen Schalter)

Siehe auch